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  • Thema von pjs im Forum Astrofotografie und Bi...

    Komet C/2018y1 Iwamoto zwischen M36 und M38 (offene Sternhaufen im Fuhrmann)
    Während des dritten Tages (28.02.2019) in der Eifel nahm ich zum Schluss noch den Kometen Iwamoto, mag 8, mit meiner Canon 60Da (Original von Canon) ohne Filter bei ISO 400 und 298sec. Belichtungszeit mit Canon Objektiv 200mm abgeblendet auf f4 ohne Nachführkamera auf.
    Dies ist ein Einzelbild. In PS wurde noch ein s/w Bild angefertigt, dann mit dem leicht absichtlich unscharf gemachten Farbbild überlagert und kombiniert und mit der Gradationskurve angehoben sowie in Fitswork mit dem NLM-Filter der Hintergrund geglättet. Fertig.
    CS
    Peter

    [[File:01.jpg|none|auto]]

  • Thema von pjs im Forum Astrofotografie und Bi...

    Startbild für meine erste Sternstrichspuraufnahme
    Datum: 27.02.2019
    Ort: Eifel Nähe Ohlenhard
    Zeit: 19:47 bis 00:35
    Kamera: Canon 600D
    Objektiv: Tokina SD 11-16mm f2,8 (IF) DX
    Brennweiteneinstellung: 11mm
    Belichtungseinstellung: Reihenaufnahme mit einfachem Fernauslöser, M, Bildstil AWB-Neutral,ISO 800, 515x30sec.
    Bildbearbeitung: Startrails Version 1.1

    Bild 01: Startbild/Ausgangsbild
    Bild 02: Startrails mit Sternbildansatz_aufgehellt
    Bild 03: Startrails mit Sternbildansatz_abgedunkelt
    Bild 04: Startrails_normal_Endbild

    Stets Sternklare Nächte
    Peter

    [[File:01_Startbild_Forum.jpg|none|auto]][[File:02_Startrails mit Sternbildansatz_aufgehellt_Forum.jpg|none|auto]][[File:03_Startrails mit Sternbildansatz_abgedunkelt_Forum.jpg|none|auto]][[File:04_Startrails_normal_Forum.jpg|none|auto]]

  • Thema von pjs im Forum Astrofotografie und Bi...

    Reflexionsnebel M78 und NGC 2071 (27.-28.02.2019 Eifel)

    Da das Sternbild Orion, in dem auch diese beiden Nebel liegen, sich mittlerweile abends bereits im Süden befindet, bleibt nicht mehr viel Zeit genügend Aufnahmen zu machen um das „Bildrauschen“ zu minimieren. M78 ist 3Lj. ausgedehnt und reflektiert das Licht der beiden 10mag hellen B-Sterne HD 38563 A und B. Etwa nur 100000 Jahre alte Sterne beherbergt diese Nebelregion die noch in ihre Geburtsnebelhüllen eingebettet sind.

    Weitere Daten M78:
    Entfernung: 1350Lj
    Helligkeit: 8mag
    Ausdehnung: 8`x6`

    Teleskop: GSO RC 8Zoll f8 mit Astro-Physiks-Reducer 0,67 = f5,4.
    Kamera: Canon 60D modifiziert
    Filter: Astronomik CLS
    Belichtung: 12x900 sec., Dark 6x900sec., 10xFlat, ISO 800, Bildstil Sonne-Neutral
    Bildbearbeitung: DSS, PS und Fitswork
    Leichter Bildausschnitt.

    Bild 01 zeigt den Abendhimmel im Westen mit dem untergehenden Merkur.
    Canon 600D mit Objektiv Tokina SD 11-16mm f2,8 (IF) DX bei 11mm-f4, 20sec., ISO 100.

    Da meine Canon 700Da cooled durch den schief sitzenden Sensor auch vom Anbieter Astroshop nicht korrigiert werden kann und es auch keine neue mehr gibt werde ich mich in Zukunft für eine richtige S/W Astrokamera, welches Produkt weiß ich noch nicht, mit Filterrad und Filtern L-RGB-Ha-O III+ S II entscheiden. Dazu kommt noch ein kleines Netbook. Auch in der Sternwarte wird für Mitglieder z.Zt. über eine Anschaffung gesprochen.

    Stets sternklare Nächte
    Peter

    [[File:01.jpg|none|auto]][[File:02.jpg|none|auto]]

  • Thema von pjs im Forum Astrofotografie und Bi...

    Umgebung B33 (Pferdekopfnebel) bis M42 (Orionnebel)

    Datum: 25.02.2019 und 26.02.2019.
    Ort: Eifel (Nähe Ohlenhard).
    Kamera: Canon 60Da (Original von Canon).
    Objektiv: Canon 2,8/200mm USM L II Ultrasonic abgeblendet auf f3,5 bei H-alpha auf 2,8.
    Filter: CLS (25.02.2019) und H-alpha, 12nm (26.02.2019).
    Belichtung mit CLS: 8x1204sec. bei ISO 400, innerer Orion-Bereich 2x60sec. und H-alpha 8x1204sec. bei ISO 800.
    Darks: je 6x1204sec.
    Bildbearbeitung: DSS, PS und Fitswork
    Das Zentrum im Orionnebel habe ich mit einer damaligen Aufnahme (10x4sec.) von meinem 16Zoll Dobson mit Nachführplattform eingesetzt und angepasst um eine höhere Auflösung zu erhalten.

    Kurzbeschreibung der Objekte:
    NGC 2024 (Flammen-Nebel)
    In dieser blütenartigen staubdurchzogenen gelben Wolke bilden sich neue Sterne.

    NGC 2023
    Blauer Reflexionsnebel der durch die Dunkelwolke vom gestreuten Licht des Sterns sichtbar wird.

    IC 434 (Sprühender Sternenstaub)
    Emissionsnebel, u.a. heißes leuchtendes Plasma das durch die Hitze des Sterns Sigma Orionis an die Oberfläche der Staubwolke kocht. Seine Strahlungsenergie regt ebenfalls die Gasatome zum Leuchten an und bildet den hellroten Streifen aus dem der Pferdekopf herausragt. In seinem Schatten bleibt der Staub dunkel.
    Im gesamten Umfeld des Bildes: Rauchig-bräunliche Schwaden geben einen schwachen sichtbaren Hinweis auf den allem Anschein nach leeren Raum, der große Teile des Sternbilds Orion ausmacht.

    B 33 (Pferdekopfnebel)
    Die Kopfform ist eine Staubfahne aus einer dichten Staubwolke die dadurch sichtbar wird das sie das Licht der Sterne dahinter verdeckt.

    NGC 1973, 1975 und 1977 (Sternhaufen im Dünnen Nebel)
    Die Sterne sind aus der dünnen Gaswolke entstanden, doch bald hat ihre Strahlung sie aufgelöst und der Nebel wird nicht mehr zu sehen sein. Die innere Struktur wird auch als „Rennender Mensch“ bezeichnet.

    M 43 (Gasnebel)
    Er ist ca. 3Lj. groß und Teil des Nebelkomplexes. Im Zentrum steht der Veränderliche NU Orionis.

    M 42 (Großer Orionnebel)
    Dieser ausgedehnte Gasnebelkomplex gehört zu den schönsten Himmelsobjekten. Eine Sternentstehungsregion mit ca. 30Lj. Ausdehnung in einer Entfernung von Rund 1500Lj.
    Anmerkung: Auf Aufnahmen des Hubble Space Telescope wurden protostellare Staubscheiben gerade entstehender Sterne entdeckt.

    Alle hier aufgeführten Objekte befinden sich in einer Entfernung zwischen 1350 bis 1500Lichtjahren.

    Fotografische Bemerkung: Beim nächsten Mal nutze ich, um die schwachen Nebelfetzen kräftiger dar zu stellen, meine andere Canon 60D modifiziert, da diese im roten noch Empfindlicher ist als die Original Canon 60Da sowie einen früheren Zeitpunkt (Oktober bis Dezember) um mehr Aufnahmen zu überlagern.
    Bild 01: Fotografische Ausrüstung und Newton Bresser 150/1200mm zum „spechteln“.
    Bild 02: Bild mit Objektbezeichnungen.
    Bild 03: Übersicht.

    Klare Nächte
    Peter

    [[File:01.jpg|none|auto]][[File:02.jpg|none|auto]][[File:03.jpg|none|auto]]

  • Thema von pjs im Forum Astrofotografie und Bi...

    NGC 2261 (Hubbles Veränderlicher Nebel)

    Daten: 9,5mag
    Größe: 1,5`x1`
    Entfernung: 2500Lj.
    Dieser Reflexionsnebel im Sternbild Einhorn verändert sein Aussehen sowie seine Helligkeit merklich im Verlauf von wenigen Wochen. Er ist mehr als ein Lichtjahr groß.
    Der Nebel wird vom Stern R-Monocerotis angestrahlt, ein Stern der hinter Staub und Gas versteckt ist (unten Mitte). Das wechselnde Aussehen entsteht durch Staubklumpen, die den Stern umkreisen und dabei Schatten auf den Nebel werfen.

    Datum: 15.02.2019
    Ort: Friesheimer Busch
    Teleskop: GSO RC 8Zoll f8
    Kamera: Canon 60D modifiziert
    Filter: Astronomik CLS
    Belichtung: 17x600sec., Dark 6x600sec.,ISO 400, AWB-Neutral
    Bildbearbeitung: DSS,PS und Fitswork
    Leichte Ausschnittvergrößerung.

    Stets sternklare Nächte
    Peter

    [[File:01.jpg|none|auto]]

  • Thema von pjs im Forum Astrofotografie und Bi...

    M46 (offener Sternhaufen mit Planetarischem) Nebel NGC 2438

    Dieser „Haufen“ steht im Sternbild Achterdeck, tief am winterlichen Südhimmel.
    M46 befindet sich in 4483Lj. Entfernung bei einer Ausdehnung von 30Lj. und ist ca. 145 Millionen Jahre alt. Der Planetarische Nebel (10,8mag) mit seinem 17,7mag hellen Zentralstern gehört nicht zum Sternhaufen.

    Datum: 14.-15.02.2019
    Ort: Friesheimer Busch
    Teleskop: GSO RC 8Zoll f8
    Kamera: Canon 60D modifiziert
    Filter: Astronomik CLS
    Belichtung: 14x600sec., Dark 6x600sec.,ISO 400, AWB-Neutral
    Bildbearbeitung: DSS,PS und Fitswork

    Stets sternklare Nächte
    Peter

    [[File:1 bearbeitet_mit Text_Forum.jpg|none|auto]]

  • Mofi Übersichtsbild vom Fribu.Datum27.01.2019 18:34
    Thema von pjs im Forum Astrofotografie und Bi...

    Hier nachträglich ein Bild mit der zusammengefassten Mofi.

    Gruß
    Peter

    [[File:Übersicht_Forum.jpg|none|auto]]

  • Thema von pjs im Forum Astrofotografie und Bi...

    Mondfinsternis vom 21.01.2019 (04:34 bis ca. 08:00Uhr) im FriBu.
    An diesem kalten Morgen (-7Grad) traf sich eine kleine Gruppe von der Volkssternwarte Köln und den Sternfreunden Erftstadt vor dem Friesheimer Busch zur gemeinsamen Beobachtung und Fotografie. Am frühen Morgen konnte noch die enge Begegnung von Venus und Jupiter festgehalten werden.
    Ich nutzte für den Mond ein Skywatcher ED 100/900mm und die Kamera Canon 60Da (Original).
    Bei den „Übergängen“ hell/dunkel wurden immer drei verschiedene Belichtungszeiten bei ISO 400 genommen. Diese habe ich danach immer am Display angeschaut.
    In PS wurden dann erst das langbelichtete, danach die beiden weiteren Bilder überlagert und die Hell/Dunkelgrenzen mit dem Lasso bei einer Toleranz von 200Pixeln abgegrenzt und umgekehrt ausgeschnitten damit das helle Bild weiter vorhanden bleibt.
    Manchmal Fummelsarbeit, aber die HDR Funktion ist hier total überlastet und ungenau!
    Für die Serienaufnahme benutzte ich die Canon 60D modifiziert wobei der manuelle Weißabgleich vorher eingestellt wurde (weißes Blatt Papier bei Sonnenschein). Hierbei wurde alle 15min. ein Bild mit der Fernbedienung vorprogrammiert. Hierfür nahm ich das Sigma Zoom 17-70mm bei festgestellter Brennweite 17mm und offener Blende 2,8 bei ISO 400 und 1sec. Belichtungszeit. Die farblichen „Artefakte“ am hellen Mond kommen durch die Überbelichtung und den vielen Linsen im Zoomobjektiv. Da die Kamera mit einer Gopro5 für die Zeitrafferaufnahmen an einem Stativ festmontiert war und ich mich eher auf die Hauptaufnahmen am Refraktor gekümmert habe, sollte das automatisch ablaufen. In PS wurden dann die 15 Aufnahmen mit „Aufhellen“ übereinandergelegt und angepasst. Die „Verlaufsbiegung“ der Mondreihe kommt durch die Verzeichnung des Objektivs.
    Für das Gruppenfoto, Venus/Jupiteraufnahmen sowie das letzte Bild mit Mond über Friesheim nutzte ich die Canon 600D mit dem Original Canon Objektiv 18-55mm.
    Trotzt der Kälte war ich hierdurch immer in Bewegung und es hat uns allen wieder Spaß gemacht.
    Da wir ja noch in der Karnevalszeit sind hat Marco einen Teil seiner „Ausrüstung“ angezogen, oder so…! „ET“ versucht scheinbar heute immer noch nach Hause zu telefonieren, klappt aber nicht! Spaß muss sein!

    Stets sternklare Nächte
    Peter

    [[File:01.jpg|none|auto]][[File:02.jpg|none|auto]][[File:03.jpg|none|auto]][[File:04.jpg|none|auto]][[File:05.jpg|none|auto]][[File:06.jpg|none|auto]][[File:07.jpg|none|auto]][[File:08.jpg|none|auto]][[File:09.jpg|none|auto]][[File:10.jpg|none|auto]][[File:11.jpg|none|auto]][[File:12.jpg|none|auto]][[File:13.jpg|none|auto]][[File:14.jpg|none|auto]]

  • Komet 46P (Wirtanen) 16.12.2018,KerpenDatum19.12.2018 19:35
    Thema von pjs im Forum Astrofotografie und Bi...

    Komet 46P (Wirtanen) 16.12.2018,Kerpen
    Der zur Jupiterfamilie gehörende kurzperiodische Komet mit 5,4 Jahren kam diesmal nah an M45, den Plejaden, aus unserer Sicht der „Erdbewohner“ vorbei. Leider störte zu diesem Zeitpunkt auch das Mondlicht, da dieser zum Aufnahmezeitpunkt 51,23Grad von M45 und 62,8% Bedeckung aufwies.
    Die Höhe über Horizont des Kometen betrug etwa 60Grad (Zeitraum 21:14-21:19Uhr), vom Mond ca. 33Grad. Winkelabstand Plejaden/Mond 51,3Grad. Dadurch war eine längere Belichtungszeit nicht möglich und durch die ständig durchziehenden Wolken konnte man froh sein überhaupt etwas ab zu lichten. Aus meinem Ort heraus war natürlich mit Streulicht und dem Mondlicht keine vernünftige Fotografie möglich darum beschränkte ich mich mit vielen Kurzbelichtungen gegen das unbeständige Wetter an zu kämpfen.
    Da der Komet relativ schnell über den Himmel zog war ich froh dass an diesem Tag der Abstand zu den Plejaden am günstigsten nach den vorgegebenen Koordinaten war.

    Objektiv: Canon 2,8/200mm USM L II Ultrasonic.
    Kamera: Canon 60Da (Original von Canon)
    Filter: Clip-Filter IDAS LPS-D1 MFA.
    Belichtungseinstellung: Neutral, Sonne.
    Belichtung: 10x30sec., ISO 1600 bei Blende 4 (abgeblendet an der Frontlinse),10x Dark und 10xFlat.

    Bildbearbeitung: Fitswork und PS.

    Bild Nr. 1 zeigt das bearbeitete Summenbild.
    Bild Nr. 2 das invertierte.

    Stets sternklare Nächte
    Peter

    [[File:01.jpg|none|auto]][[File:02.jpg|none|auto]]

  • Supernova (SN 2018 ivc) in M77Datum01.12.2018 17:02
    Thema von pjs im Forum Astrofotografie und Bi...

    Supernova (SN 2018 ivc) in M77
    Danke an Karsten noch mal für die Info. Da die Wetterlage hier bei uns eher bescheiden war, nutzte ich diesen Abend, auch wenn die Nova bereits schwächer geworden ist, da die Bewölkung auch mal längere Lücken aufwies. Lieber viele kurze Aufnahmen wegen der durchziehenden Wolken.
    Teleskop: GSO RC 8Zoll f8
    Kamera: Canon 60Da mit IDAS LP1 Filter
    Belichtungseinstellung: Neutral, Sonne
    Belichtung: ISO 3200, 23x120sec.
    Bildbearbeitung: DSS und PS.
    Ort: Kerpen, den 30.11.2018

    CS
    Peter

    [[File:Summenbild DSS bearbeitet mit Ausschnitt und Text_Forum.jpg|none|auto]]

  • Thema von pjs im Forum Astrofotografie und Bi...

    Cirrusnebelcomplex (ein Versuch bei 50% Mondbedeckung am 16.11.2018 im FriBu)

    Diesen Versuch wollte ich schon länger mal ausprobieren aber öfter hatten wir mit Hochnebel im FriBu zu tun oder die Nächte waren für dieses Objekt nicht lang genug zum belichten da ständig Cirren durchliefen.
    Leider blieb mir keine andere Wahl als nun diesen Tag, leider bei 50% Mondbedeckung, zu nehmen da das Wetter sich wieder verschlechtert und der Mond immer mehr zunimmt und höher steigt.
    Das Sternbild Schwan wird nun auch langsam Richtung Westen wandern und die langen Belichtungszeiten die ich brauche reichen nun nicht mehr aus um mit den beiden Filtern am Cirrusnebel zu arbeiten. Nächstes Jahr ab August werde ich es in der Eifel weiter versuchen.
    Kann ja nur besser werden.

    Der Cirrusnebel ist ein Supernovaüberrest.

    Objektiv: Canon 200mm USM II Ultrasonic 2,8 auf Blende 4 (Lochblende an der Frontlinse montiert!).
    Kamera: Canon 700Da cooled auf -15Grad. Bildstil Neutral, Sonne. Keine Darks.
    Belichtung: 7x600sec. mit H-Alpha 12nm und 8x600sec. mit OIII 12nm Astronomik-Clipfilter
    bei ISO 1600. 7x je Filter Flats angefertigt.
    Bildbearbeitung: Zuerst wurden die H-Alpha Aufnahmen mit Flats in DSS und danach die OIII mit Flats als Summenbild angefertigt. Diese dann in PS mit Ebenen überlagert /Aufhellen und in den Kanälen einzeln mit Tonwertkorrektur und Gradiationskurve weiter verarbeitet. Das fertige Summenbild kopiert und in sw umgewandelt und mit dem Farbbild kombiniert und weiter angepasst. Da der Himmelshintergrund wegen dem Mond und dem in der Nähe liegendem Ort (Halo) farblich unschön aussah habe ich ein Negativ mit starkem Weichzeichner angefertigt und es vom fertigen Bild abgezogen (Fummelsarbeit aber nicht zufriedenstellend).
    Da es ein Versuch war und in der Eifel nächstes Jahr bessere Ergebnisse zu erwarten sind war das wieder eine nette Übung.

    Bild 01 zeigt das Summenbild mit Flats im H-Alpha,
    Bild 02 zeigt das Summenbild mit Flats im OIII.
    Bild 03 zeigt das bearbeitete Endresultat (leichter Bildausschnitt) das nur noch besser werden kann.

    Stets sternklare Nächte
    Peter

    [[File:01.jpg|none|auto]][[File:02.jpg|none|auto]][[File:03.jpg|none|auto]]

  • Thema von pjs im Forum Astrofotografie und Bi...

    Cygnus Sternwolke (Barnard 144, LDN 862) beim Stern Eta Cygni (14.10.2018 FriBu)

    Man nennt den dunklen Bereich auch „a fish on a platter“ (Fisch auf dem Servierteller).
    Die Aufnahme bildet einen Ausschnitt des Himmels von etwa 6x4Grad ab. Das Flächenmäßig größte Objekt im Bild ist Barnard 144 selbst. Zu sehen ist auch eine riesige HII-Region die im Sharpless-Katalog unter der Nummer 109 verzeichnet ist.

    Objektiv: Canon 200mm USM II Ultrasonic 2,8 auf Blende 4 (Lochblende an der Frontlinse montiert!)
    Kamera: Canon 700 Da cooled (-15Grad)
    Bildeinstellung: Neutral, Sonne.
    Belichtungseinstellung: ISO 800, 14x600sec. mit H-alpha 12nm Filter, 10x Flat, 7x600 sec. mit IDAS LPS-D1 MFA ohne Flats, keine Darks.

    Bildbearbeitung: H-alpha und Flats in DSS gestackt, danach die mit IDAS-Filter gestackt.
    Beide Summenbilder in Fitswork geladen und überlagert sowie Tonwertkurve angepasst.
    Weiterverarbeitet in PS (einzelne Farbkanäle) und am Schluss das gesamte Farbbild kopiert, in Graustufen umgewandelt, dem Farbbild wieder zugefügt und als Luminanzbild geschärft, dabei beachtet das die Sterne (in PS mit Zauberstab bei Toleranz 100 eingefangen und umkehren anwenden) nicht mit geschärft werden sondern eher auf die Wasserstoffwolke Auswirkungen haben.

    Stets sternklare Nächte
    Peter

    [[File:01.jpg|none|auto]][[File:02.jpg|none|auto]]

  • M 27 Hantelnebel (15.10.2018 FriBu)Datum23.10.2018 20:51
    Thema von pjs im Forum Astrofotografie und Bi...

    M 27 Hantelnebel (15.10.2018 FriBu)
    Sicher immer wieder lohnend aber man probiert ja immer neue Techniken aus, zumindest was Filterkombinationen betrifft.
    Teleskop: GSO RC8 Zoll f8.
    Kamera: Canon 700Da cooled (-10Grad).
    Filter: OIII (12nm) bei ISO 12800, 11x900sec., CLS-Filter bei ISO 800, 8x600sec., 10x Flat, keine Darks.
    Mit DSS je Filter gestackt und in PS jedes Summenbild einzeln bearbeitet und danach das kombinierte nochmals nach Geschmack „angepasst“. Leider auch Zeitintensiv.
    Leichter Bildausschnitt.

    Daten M 27:
    Größe ca. 8`x6`.
    Helligkeit: 7,3mag.
    Entfernung: 1200Lj.
    Alter zwischen 3000-4000 Jahre.

    Stets sternklare Nächte
    Peter

    [[File:01.jpg|none|auto]]

  • Thema von pjs im Forum Astrofotografie und Bi...

    NGC 6888 Crescent-Nebel (04.10. und 14.10.2018 FriBu).
    Habe mal versucht mit 3 verschiedenen Filtern diesen Nebel auf zu nehmen.
    Teleskop: GSO RC 8Zoll f8 (nicht gerade Lichtstark für dieses Objekt).
    Kamera: Canon 700Da cooled (auf -15Grad).
    Belichtungseinstellung: Bildstil Neutral, Sonne, ISO je 1600 mit CLS und IDAS-Filter.
    Belichtungszeit: 7x600sec. mit CLS-Filter, 6x600sec. mit IDAS LPS-D1 MFA.
    Am 14.10. dann nochmals 25x600sec. mit einem OIII-Filter mit 12nm aber mit je 12800 ISO !
    Bildbearbeitung: CLS, IDAS und OIII Bilder wurden zusammen im DeepSkyStacker ohne Darks und Flats gestackt. In PS wurde dann das Summenbild je Rot-Grün-Blau bearbeitet. Danach wurde ein s/w Bild erzeugt und mit dem weichgezeichneten Farbbild überlagert, Kontrast, Helligkeit, Tiefen und Lichter, sowie Unscharf maskieren, angepasst.
    Zum Schluss wurde in PS ein leichter Bildausschnitt vorgenommen.
    Bild 01 Summenbild CLS und IDAS gestackt.
    Bild 02 Summenbild OIII gestackt.
    Bild 03 Rotkanal bearbeitet.
    Bild 04 Grünkanal bearbeitet.
    Bild 05 Blaukanal bearbeitet.
    Bild 06 Summenbild RGB.
    Bild 07 Invertiert bearbeitetes Summenbild aus RGB.
    Mein erster Versuch mit der Filterkombination.

    Daten: NGC 6888
    Größe: 18`x12`.
    Entfernung: ca. 3700Lj.

    Stets sternklare Nächte
    Peter

    [[File:01.jpg|none|auto]][[File:02.jpg|none|auto]][[File:03.jpg|none|auto]][[File:04.jpg|none|auto]][[File:05.jpg|none|auto]][[File:06.jpg|none|auto]][[File:07.jpg|none|auto]]

  • ISS vom 27.09.2018 (FriBu)Datum03.10.2018 16:42
    Thema von pjs im Forum Astrofotografie und Bi...

    ISS vom 27.09.2018 (FriBu)
    Ein nächster Versuch (hatte ich mal mit einer DSLR gemacht) mit anderer Ausrüstung war, diese mit einer Planetenkamera, hier die TIS DMK21AU mit 60Bildern pro sec. einzufangen. Vorher musste ich natürlich auf den Polarstern gehen und die gesamte Ausrüstung so genau wie möglich mit dem Doppelfadenkreuzokular ausrichten.
    Danach wurde der Stern Wega zentriert und die Belichtung im PC so eingestellt das man Ihn bei 1/2000sec. Belichtungszeit noch so gerade erkennen kann. Da dies mein erster Versuch mit einer Planetenkamera war musste ich erstmal abwarten wie evtl. Einstellungen für das nächste Mal vorzunehmen sind. Das Ergebnis zeigt das ich den Kontrastregler niedriger stellen und die Bildhelligkeit anheben muss um die Solarflächen besser ab zu lichten. Denn Flächen die einmal „ausgebrannt“ sind kann man nicht mehr weiter im Bild bearbeiten. Und das sind gerade die, die an der ISS so extrem hell sind.

    Einstellungen: 10000 Bilder ab Sichtung, beste Trefferquote 7Bilder in der sec.
    Bildbearbeitung: 7Bilder in Giotto gestackt und geschärft, in PS endrauscht Bild zentriert und nochmals einen Ausschnitt vorgenommen.

    Auf zu einem neuen Versuch vielleicht mit meinem 16Zoll Dobson mit derselben Kamera.

    CS
    Peter

    [[File:01.jpg|none|auto]][[File:02.jpg|none|auto]][[File:03.jpg|none|auto]]

  • Thema von pjs im Forum Astrofotografie und Bi...

    Mondumgebung mit Landestelle Apollo 11 (20.07.1969)
    Nach den Marsaufnahmen mit dem CLT 600/5400mm nahm ich noch mit der TIS-DMK41AU die Umgebung mit der Landestelle Apollo 11 auf (26.07.2018 kurz nach Mitternacht) und nutze hierfür, um das Seeing etwas zu beruhigen, einen RG645 (Rotfilter) bei 300Frames. Vielleicht hab ich einen Fehler bei meiner Wahl gemacht indem ich den IR Filter herausgeschraubt habe. Das jedoch konnte ich erst beim stacken zu Hause feststellen. Werde das aber fürs nächste Mal am Tage bei mir testen. Die Kamera wurde direkt ans Teleskop ohne Barlowlinse angeschlossen.
    Monddaten:
    Entfernung: 388044km
    Mag: -12,69
    Größe: 31Bogenminuten
    Bedeckung: 99,04%

    Bild 02 zeigt das invertierte.
    Hinweis: Nächstes Jahr ist es 50 Jahre her!
    Stets sternklare Nächte
    Peter

    [[File:01.jpg|none|auto]][[File:02.jpg|none|auto]]

  • Mars mit CLT am 25.09.2018Datum03.10.2018 16:37
    Thema von pjs im Forum Astrofotografie und Bi...

    Mars mit CLT am 25.09.2018
    Zuerst einmal Danke an Marco und Dietmar das Ihr euch die Zeit für mich genommen habt um es um zu setzen. Wollte schon länger mal (nach der Mondfinsternis) den Mars in „Erdnähe“ mit dem CLT aufnehmen, kam aber immer wieder was dazwischen. Bevor er sich immer weiter von uns entfernt, haben wir uns bei einem fast klaren Himmel kurzfristig in der Volkssternwarte getroffen. Habe mein nötiges Equipment mitgebracht um brauchbare Ergebnisse zu erzielen. Klar - man wünscht sich immer beste Seeingbedingungen, aber man muss die Zeit nutzen die da noch bleibt.
    Die benutzten Geräte hinter dem CLT sieht man auf Bild 1 und 2.
    Mit der TIS-DFK21AU (Farbe) Bild 3, wurden 3000Frames und mit der TIS-DMK21AU (s/w) Bild 4, jeweils 1000Frames pro Filter aufgenommen. In Giotto wegen dem „schlechten“ Seeing nur 3% gestackt und geschärft. In Fitswork wurden dann die s/w Summenbilder RGB mit dem „Farblayer zurechtrücken“ bearbeitet und in PS das Summenbild mit dem Passfilter überlagert/zurechtgerückt und das gesamte Bild weiterverarbeitet bis das Bild meinen Ansprüchen genügte. Man sieht auch bei den Marsbildern den Unterschied bei der Farbwiedergabe von der Farbkamera und bei den „zusammengefügten“ schwarz/weiß Bildern da hier mehr Möglichkeiten der Bildbearbeitung gegeben sind „Fummelsarbeit“.
    Marsdaten:
    Entfernung: 0,548119au = ca.82,2Millionen km
    Mag: -1,49
    Größe: 17“
    Beleuchtung: 89,69%

    Stets sternklare Nächte
    Peter

    [[File:01.jpg|none|auto]][[File:02.jpg|none|auto]][[File:03.jpg|none|auto]][[File:04.jpg|none|auto]]

  • Thema von pjs im Forum Astrofotografie und Bi...

    Sonne im H-alpha mit Eisvogelprotuberanz am 24.09.2018 (10:18Uhr)

    Zuerst schaute ich mit meinem Standard Lunt 60/500mm morgens bei schönem Wetter auf die Sonne und da sprang mir Förmlich diese Protuberanz ins Auge und dachte, die musst Du aufnehmen, egal wie bescheiden die Wetterlage auch ist.

    Teleskop: Eigenumbau FH-Refraktor 152/5000mm mit modifiziertem 20/20 System von Lille.
    Kamera: TIS-DMK 41AU, 300Frames.
    Bildbearbeitung: Giotto 3% benutzt wegen dem schlechten Seeing, PS-Endbearbeitung, invertierte Darstellung.

    Leider blieb mir durch die immer wieder durchziehenden Wolken aus Norden nur ein kleines Zeitfenster übrig.

    Gruß
    Peter

    [[File:video0011neu 18-09-24 10-18-43_Forum.jpg|none|auto]]

  • Thema von pjs im Forum Astrofotografie und Bi...

    2 Bilder aus der Eifel mit ruhender Kamera (Einstieg in die Astrofotografie)
    Nach den beiden Aufnahmen von M33 und dem Kometen 21P/Giacobini - Zinner habe ich „nebenbei“ mit Stativ, der Canon 60Da und dem Diffuser 1 von Cokin P830 (Weichzeichner für Weitwinkelobjektive_Bild 6) spaßhalber mal den „großen Wagen“ und im Hochformat den Orionnebel bis zu den Plejaden diesen Filter ausprobiert um die hellsten Sternfarben etwas in den Vordergrund zu heben wie es Stefan Seip in seinen Büchern beschrieben hat.
    Das erste Bild zeigt ein Originalbild vom „großen Wagen“ ohne den Filter bei ISO 6400, 10sec. und 27mm Brennweite bei f 5,6 mit dem Standard-Canon Objektiv 18-55mm. Das zweite mit dem Cokin P830, das dritte mit 7Bildern in Fitswork gestackt und dem NLM-Filter geglättet. Keine weitere Bildverarbeitung.
    Beim Orionbild bis Plejaden (Bild 4) wurden bei gleicher Einstellung aber Brennweite 18mm,
    14 Aufnahmen gestackt (Filter direkt davor) und bei Bild 5 in PS die Gradationskurve 2x leicht in den Plusbereich (wie ein Bogen gespannt) gezogen.
    Viel Spaß für „Einsteiger“ beim „selber ausprobieren“.
    Stets sternklare Nächte
    Peter

    [[File:01.jpg|none|auto]][[File:02.jpg|none|auto]][[File:03.jpg|none|auto]][[File:04.jpg|none|auto]][[File:05.jpg|none|auto]][[File:06.jpg|none|auto]]

  • Thema von pjs im Forum Astrofotografie und Bi...

    Komet 21P/Giacobini-Zinner (18.09.2018 Eifel)
    Und hier ein weiterer Verlauf des Kometen an astronomisch hübschen Objekten vorbei.

    Objektiv: Canon 200mm USM II Ultrasonic 2,8 auf Blende 4 (Lochblende an der Frontlinse montiert!).
    Kamera: Canon 700Da cooled auf -10Grad. ISO 800, 7x600sec.
    Bildstil Neutral, AWB. Keine Darks, 10Flats.
    Filter: IDAS LPS-D1 MFA von Astronomik.
    Bildbearbeitung: Fitswork (stakken, entrauschen mit NLM-Filter), Endbearbeitung in PS.

    Stets sternklare Nächte
    Peter

    [[File:Zielbild_2_bearbeitet_2_mit Text_Forum_neu.jpg|none|auto]]

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pjs


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