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VOLKSSTERNWARTE KÖLN
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Polaris Offline

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Beiträge: 187

08.11.2009 17:35
Die Lange Nacht - Ein Dankeschön! antworten

Die Volkssternwarte Köln bei der 10. Langen Nacht der Kölner Museen

18 Mitglieder, vier Familienangehörige und ein externer Helfer hatten sich am Samstag, den 7.11., im Apostelgymnasium eingefunden, um dem erwarteten Besucheranstrom bei der 10. Langen Nacht der Kölner Museen einen gewohnt guten Eindruck von der Arbeit der Volkssternwarte Köln zu präsentieren. Da in diesem Jahr die Aula des Schillergymnasiums wegen Eigenbedarfs nicht zur Verfügung stand, hatten wir kurzerhand beim Apostelgymnasium in Lindenthal um „Asyl“ gebeten, jener Schule, die ohnehin vor ein paar Jahren fast zur neuen Heimat der Volkssternwarte geworden wäre.
Nach einem zügigen Aufbau am Freitag Abend, an dem fünf fleißige Helfer beteiligt waren, begann der Einsatz am Samstag für die ersten Mitwirkenden bereits um 15 Uhr mit der Einrichtung der Technik sowie dem Aufbau des Sonderstandes „Astrofotografie“. Trotz mancher – vor allem verkehrsbedingter – Verzögerungen (die Autobahnbauer hatten bei ihrer Vollsperrung der A3 zwischen den Autobahnkreuz Köln-Ost und Leverkusen nicht bedacht, dass die gesamte Führungsspitze der Volkssternwarte rechtsrheinisch wohnt und entsprechend von den durch die Sperrung ausgelösten Verkehrsstaus bei ihrer Anreise stark behindert wurde) konnten wir pünktlich um 19 Uhr die Türen der Aula des Apostelgymnasiums öffnen.
Da die Erfahrungen der letzten Jahre gezeigt hatten, dass die Besucherströme sich vor allem um die angebotenen Vortragstermine gruppierten, ließ uns die gähnende Leere in der deutlich größeren Aula der APGs zunächst nichts Böses ahnen. Doch an diesem Zustand änderte sich auch nicht viel, als Gerrit Wünderlich um 20 Uhr seinen Vortrag über den Mond als Begleiter der Erde zum ersten Mal begann. Selbst eine rasch improvisierte Zugangsausleuchtung durch rote Grablichter – die Haltestelle für den Pendelbusverkehr der Langen Nacht lag etwa 250 Meter entfernt an der Ecke Hans-Sachs-Straße/Dürener Straße, und die letzten 100 Meter ging es über einen asphaltierten und ausgeleuchteten Baustellenweg und den Schulhof des APG – brachte nicht die erhoffte Besserung, so dass auch Daniela Wuttke ihre anschauliche „Geschichte des Teleskops“ um 21:30 Uhr vor bestenfalls halbvollem Auditorium präsentieren musste. Das gleiche Schicksal erfuhr die für 23 Uhr angesetzte Vortrag „Was wären wir ohne Astronomie“, mit der Hermann-Michael Hahn die Rolle der Astronomie als Mutter nicht nur der Wissenschaften, sondern auch unserer Kultur herausstrich und deutlich machte, dass der Sternenhimmel die Aufnahme in die Liste des Weltkulturerbes verdiene. Das vollste Auditorium hatte Gerrit Wünderlich bei der zweiten Auflage seines Mondvortrages eine halbe Stunde nach Mitternacht.
Am Ende stand der Besucherzähler bei 427 – gegenüber jeweils rund 1500 bis 1600 Besuchern während der letzten Jahre und mehr als 2500 Besuchern im Jahre 2003, wo eine totale Mondfinsternis während der Langen Nacht die Sternwarte zur Hauptattraktion gemacht hatte. Dass wir ausgerechnet zum Internationalen Jahr der Astronomie eine solche „Pleite“ bei der Besucherzahl hinnehmen mussten, ist mehr als bedauerlich, vermutlich aber auch dem anfangs noch regnerischen Wetter sowie unserem vorübergehenden Asylantendasein geschuldet.
Umso mehr verdienen die Helfer der Langen Nacht Respekt und Dank für ihren gewohnt reibungslosen Einsatz, der nach dem Ende des offiziellen Programms auch noch einen raschen Abbau samt Rücktransport von Material und Technik zum Schillergymnasium ermöglichte. Dieser Dank der Vereinigung gilt Ralf Berger, Martin von Bongardt, Herbert von Bongardt, Asta Cramer, Christel Dahmen, Hermann-Josef Fetten, Eugen Frischgemut, Elisabeth Hahn, Udo Hansen, Heinz Knauf, Robert Meiss, André Neubert, Peter Schmidt, Reinhard Schulz, Joachim Schulze, Rudolf Tonn, Gerhard Weiland, Frau Geiger und ihren beiden Töchtern, Gerrit Wünderlich und Daniela Wuttke. Und weil man sich selbst bekanntlich erst zum Schluss nennen sollte und sich auch kaum selber danken kann, unterschreibe ich lediglich diesen Dank an alle Helfer:
Polaris

Angefügte Bilder:
Schlussbild LN 2009_Forum.jpg  
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