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 Astrofotografie und Bildbearbeitung
pjs Offline



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Beiträge: 360

26.09.2026 02:14
Umgebung um LBN 182 mit Blasennebel. antworten

Umgebung um LBN 182 mit Blasennebel.

Beim „stöbern“ im Programm Stellarium ist mir dieses hübsche Objekt aufgefallen.
Allerdings ist er auch sehr lichtschwach und der Blauanteil der Blase ist eher etwas für die Hubble-Palette. Aber die klaren Nächte bei uns sind rar, also habe ich mich für den Antlia ALP-T 2“ Dual-Band-Filter mit 5nm im Ha und OIII entschieden.
Die Herausforderung war (wie meistens bei solchen Objekten) möglichst genug Bilder zu sammeln.

Zum Motiv:
WR 134 ist ein variabler Wolf-Rayet-Stern, der sich etwa 6.000 Lichtjahre von der Erde entfernt im Sternbild Cygnus befindet, umgeben von einem schwachen Blasennebel, der von der intensiven Strahlung und dem schnellen Wind des Sterns geblasen wird. Es ist fünfmal so viel wie der Radius der Sonne, aber aufgrund einer Temperatur über 63.000 K ist es 400.000 Mal so leuchtend wie die Sonne.
WR 134 war einer von drei Sternen in Cygnus, die 1867 beobachtet wurden, um ungewöhnliche Spektren zu haben, die aus intensiven Emissionslinien und nicht aus den normaleren Kontinuums- und Absorptionslinien bestanden. Dies waren die ersten Mitglieder der Klasse der Sterne, die Wolf-Rayet-Stars (WR-Stars) genannt wurden, nach Charles Wolf und Georges Rayet, die ihr ungewöhnliches Aussehen entdeckten.
PS: Mit etwas Phantasie erkennt man einen „springenden“ Haifisch oder Delphin.

Quelle: Wikipedia.

Aufnahmedaten und Ausrüstung:
Ort: Friesheimer Busch, den 07., 08. und 11.08.2026.
Teleskop: SkyWatcher Quattro Newton 150P f4.
Montierung: SW-EQ5 und AZ EQ6 – GT.
Guiding: 8x50 Sucher und Lacerta MGEN.
Kamera: ZWO-ASI071 MC-Pro.
Filter: ALP-T 2“ Dual-Band-Filter mit 5nm im Ha und OIII.
Belichtungseinstellung: 128x300sec. = 10,66 Stunden, Gain 100, Null Grad, 30xDarks, 60xFlats, 30xBias.
Bildbearbeitung: DSS, GraXpert, Siril und PS.

Während der Belichtungszeiten im FriBu rauchte ich meine Pfeife und knipste meine Ausrüstung. Durch den eingeschalteten Blitz entstand noch ein lustiges Foto mit Rauchschwaden. Könnte auch ein Alien sein der in mein Teleskop schaut. Fantasie kennt keine Grenzen.

Stets sternenklare Nächte
Peter

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