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Dieses Thema hat 10 Antworten
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 Astrocafé
T Tauri Offline

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Beiträge: 465

08.08.2010 01:04
Kritisches Buch: VOM URKNALL ZUM DURCHKNALL antworten

Hallo Cleo!

Zum Dilemma der heutigen Physik (Und Kosmologie) gibt es ein heftig diskutiertes Buch, das da mit dem Zaunpfahl draufzeigt:

http://www.vom-urknall-zum-durchknall.de/index.html

Auf der Unterseite "Lesen" gibt es die Kapitel 1) und 11) als PDF-Download zum Probelesen:

http://www.vom-urknall-zum-durchknall.de/lesen.html

Mit seinem gewollt polemischen Stil macht sich Alexander Unzicker bestimmt nicht nur Freunde in der Szene,
aber es gelingt ihm, das eher (gefühlte) "diffuse Unbehagen" des durchschnittlich gebildeten Lesers an den aktuellen
Theorien dieser Forschungszweige in präzise Sätze zu packen. Wenn nicht nur einige Quarks, sondern fast
alles nur noch "strange" daherkommt, mag die seriöse Wissenschaft zwar gewissenhafter SEIN als Scharlatane
(wie der Schweizer CO2-Sparer aus dem Astrocafe-Thread SWISS MADE) , aber ihre Berichte lesen sich kaum nachvollziehbarer. Das tut der Sache nicht gut.

Aber sich Amüsieren tut gut und in "Vom Urknall zum Durchknall" gibt es oft Gelegenheit dazu . . .

Viel Spass damit wünscht

T Tauri

"Wir spalteten das [U] und verschmolzen das [H], nur das [D] versteckt sich noch als DUNKLE MATERIE vor uns . . ."

T Tauri Offline

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Beiträge: 465

08.08.2010 01:15
#2 RE: Die 8 Manifestationen des Unbehagens in Marmor antworten

Hallo Leute!

Alexander Unzicker kritisiert ja vehement die derzeitigen Moden des Arbeitens und Publizierens auf den Gebieten theoretische (Teilchen)Physik und Kosmologie.
Bin mit dem Buch "Vom Urknall zum Durchknall" so weit, dass ich die Kernaussagen der Kritik des Autors mal zusammenfassen kann. Weil sie so elementar und wie ich finde, treffend sind stehen sie hier für Euch auf "grünem Marmor" in Stein geschlagen! Bitte dazu das JPG-Bild "Theorie und Beobachtung" des Anhangs öffnen!

Andachtsvolle Lektüre wünscht

T Tauri

"Wir spalteten das [U] und verschmolzen das [H], nur das [D] versteckt sich noch als DUNKLE MATERIE vor uns . . ."

Angefügte Bilder:
Theorie_und_Beobachtung.jpg  
cleopatra Offline

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Beiträge: 292

11.08.2010 14:48
#3 RE: Die 8 Manifestationen des Unbehagens in Marmor antworten

Hallo T Tauri,

hab mir den Unzicker am Samstag auch gekauft und bin jetzt bei Kapitel 6.

Liest sich aüßerst spannend und amüsant!

Habe aber auch bereits einige Korrekturen an den Rand geschrieben, werde ihm das alles zumailen (z.B. beträgt die Merkurperiheldrehung pro Jhdt. bekanntlich nicht bloß 43", das ist nur der relativistische Anteil).

Das Buch war jedenfalls lange überfällig !

Am Samstag habe ich in der Buchhandlung übrigens auch noch die wichtigsten Kapitel von "Einsteins Nachfolger" in seinem Machwerk "Zurück vor den Urknall" überflogen und kann Unzickers Kritik daran nur begrüßen !

Viel Geschwafel, und an der einzigen Stelle wo es interessant wird, weil das abgebildete Diagramm nach einem konkreten Rechenresultat einer Computersimulation ausschaut, erfährt man, daß das Universum sich so wie abgebildet in einigen Zyklen hin zum Urknall entwickelt hätte. Ja super ! Anstelle einer völlig unüberprüfbaren Rechnung dieses pre big bang Szenarios hätte der gute Mann seine Simulation doch wohl besser auf die rein geometrische Beschreibung eines Elementarteilchens (und evtl. dessen Zerfalls) losgelassen. Wenn dann noch quantitativ plausible Werte für Masse und Halbwertszeit herausgekommen wären, dann hätte ich gegen das Etikett "Einsteins Nachfolger" ja nichts mehr einzuwenden, aber so...

Zu allem Überfluß bringt er dann noch die Dichteverteilung des Mikrowellenhintergrunds über dem Raumwinkel, bezeichnet es einfach als Spektrum und scheint dessen Bedeutung gar nicht erfaßt zu haben. Ich habe dieses Diagramm bisher nur im Lesch ("Kosmologie für helle Köpfe") schlüssig und nachvollziehbar erklärt gefunden. Dabei halte ich dessen Verständnis für unverzichtbar, wenn man sich mit dem von Unzicker auch kritisierten "Konkordanzmodell" ernsthaft auseinandersetzen möchte.

Aber zurück zum Unzicker, in seinem Buch finde ich die Befürchtungen während meines Studiums bestätigt, was aus den "Trittbrettfahrern" in den Praktika wohl mal werden würde, die Auswertungen grundsätzlich aus den kursierenden "Musterlösungen" abschrieben und auch das Antestat nur mit Hängen und Würgen schafften. Aber sogar bei den Betreuern war nicht alles im Lot. So wurde beim Versuch "Kosmische Höhenstrahlung" seit Generationen Unsinn gemessen, weil die Versuchsanordnung prinzipiell falsch war (z.B. fehlerausgleichende Drehung um die Längs- statt um die Hochachse, Messung ohne Energiefenster). Als ich in meiner Auswertung entsprechend darauf hinwies, daß der erwartete Ost-West-Effekt (den Generationen vor mir immer gefunden hatten, natürlich beim Abschreiben) nicht bestätigt werden konnte und warum das mit der Anordnung auch gar nicht möglich wäre, wurde das zwar testiert, aber nicht wirklich akzeptiert. Konsequenzen wurden daraus nicht gezogen.

Dieses auch von Unzicker beklagte Fehlen von originären Experimentatoren mit Rückgrat war aber schon zu Beginn meines Studiums in einem kleinen Exkurs Prof. von Brentano's zur historischen Entwicklung der Messung der Lichtgeschwindigkeit ersichtlich: süffisant erzählte er, daß der Meßwert entgegen unseren Erwartungen nicht mit zeitlich abnehmender "Amplitude" (wegen Verbesserung der Meßmethoden) um den heutigen Wert herumstreuen würde, sondern daß es in Sprüngen ging. Nachdem eine anerkannte Autorität jeweils den bisherigen "genauesten" Wert im Rahmen des anerkannten Fehlers nicht bestätigen konnte sondern einen anderen Wert fand, pendelten sich plötzlch alle anderen Messungen auch um diesen Wert ein. Bis dann viel später eine neue Autorität noch mal genau nachmaß und wieder einen etwas anderen Wert fand. Und die anderen plötzlich auch ähnliche Werte erhielten...

Etwas ganz Ähnliches beschreibt Unzicker übrigens bzgl. der Messung der Gravitationskonstante, die auch nicht ohne derlei Peinlichkeiten verlief.

Viele Grüße
cleopatra

T Tauri Offline

Mitglied VdS /
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Beiträge: 465

12.08.2010 01:19
#4 RE: Die 8 Manifestationen des Unbehagens in Marmor antworten

Liebe Leser!

Umsonst gibt es zur Zeit auf der Webseite von SPEKTRUM DER WISSENSCHAFT einen Artikel der aktuellen August-Ausgabe als Gratis-PDF zum herunterladen, der ein Licht auf die von Alexander Unzicker kritisierten Unstimmigkeiten im kosmologischen Bereich wirft:

http://www.wissenschaft-online.de/artikel/1039977

Auf obiger Seite bitte den Button zum Erhalt der Datei anklicken, ein Direkt-Link wollte mir nicht gelingen.

ZWERGGALAXIEN - Das kosmologische Standardmodell auf dem Prüfstand

Von Pavel Kroupa und Marcel Pawlowski

Pavel Kroupa hat an der englischen University of Cambridge promoviert. Derzeit leitet der australische Staatsbürger die Arbeitsgruppe Sternpopulationen und Sterndynamik am Argelander-Institut für Astronomie der Universität Bonn. Sein Forschungsinteresse gilt der Dynamik von Sternen und Galaxien. In Zukunft will er sich den Varianten der modifizierten newtonschen Dynamik widmen. Marcel Pawlowski promoviert an der Universität Bonn im Fachbereich Astrophysik.

In letzter Zeit tauchen solche Arbeiten häufiger auf, haben bis jetzt den "Mainstream" aber noch nicht ernsthaft beeinflusst. Nur der Laie wundert sich . . .

Anregende Lektüre auch dabei wünscht

T Tauri

"Wir spalteten das [U] und verschmolzen das [H], nur das [D] versteckt sich noch als DUNKLE MATERIE vor uns . . ."

T Tauri Offline

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Beiträge: 465

15.08.2010 17:56
#5 VHS-Veranstaltungen zu Kosmologie und Quantenphysik antworten

Hallo Leute!

Ausserhalb der Kooperation mit der Volkssternwarte hat die Volkshochschule Köln noch einige Veranstaltungen in den Filialen Sülz und Nippes im Programm, die zu dieser Thematik passen. Bei dieser zugegeben noch etwas theoretischen Forschung befinden wir uns irgendwie in einem ähnlichen Übergang wie damals die Zeit NACH Kopernikus und VOR Galilei+Kepler. Tycho Brahe bastelte sich damals ein "Interims-Sonnensystem" zurecht, welches ptolemäische und kopernikanische Elemente enthielt, weil die verfügbare Beobachtungstechnik noch keine Entscheidung bringen konnte. "Work in Progress" nennt man das heute. Schaun mer mal, wenn oder wann es etwas zu schaun gibt . . .

Hier die Veranstaltungen im November 2010 chronologisch, die beiden Termine am 11.11.2010 in Nippes sind als "Bundle" zu begreifen:

Kosmologie & Theoretische Physik: Veranstaltungen der VHS Köln im 2. Halbjahr 2010 (VHS-Filialen Sülz und Nippes)

Beam mich über die Donau, Scotty!
Die skurrilen Aussagen der Quantenmechanik sind nicht nur für einen Laien schwer zu fassen. Ist es wirklich möglich, dass eine Katze gleichzeitig tot und lebendig ist? Kann ein Physiker tatsächlich einen Quantenselbstmordversuch überleben? shine Eine der bizarrsten Aussagen überhaupt ist die Annahme der Existenz vieler Parallelwelten mit unendlich vielen Kopien von uns selbst. Während über diese Dinge noch gestritten wird, sind andere inzwischen Realität. So gelang dem Wiener Professor Anton Zeilinger 2004 die Teleportation von Lichtteilchen über die Donau. Der Referent ist Wissenschaftsjournalist. Dozent: Axel Tillemans
Zeitraum: Mittwoch, 3. November 2010, Uhrzeit: 20 bis 21:30 Uhr

Veranstaltungsort: VHS Sülz in der Lotharstraße, Raum A102, Preis in Euro: 5,-
Adresse: 50937 Köln-Sülz Lotharstraße 14-18

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Der Urknall und die Folgen
Es wird mit Bildern gezeigt, wie das Universum seit der ersten Sekunde bis heute entstanden ist und wie es nach dem neuesten Standardmodell der neuen Physik enden wird. Außerdem wird gezeigt, was in unserer Heimatgalaxie außer den Sternen noch so alles vorhanden ist. Sie werfen einen Blick auf das Sonnensystem und die Entstehung der Erde. Gegen Ende der Veranstaltung wird die Frage gestellt, warum die Physiker vor 200 Jahren die Existenz Gottes ablehnten. Sie waren die ersten, die Gott aus der Wissenschaft verbannten, und sie sind die ersten, die ihn wieder hinein lassen. Der Referent ist Physiker. Dozent: Hans Küßner

Zeitraum: Donnerstag, 11. November 2010, Uhrzeit: 18:30 bis 20:30 Uhr

Veranstaltungsort: VHS Nippes im Bezirksrathaus Nippes, Raum 1.21, Preis in Euro: 5,-
Adresse: 50733 Köln-Nippes, Neusser Straße 450

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Quantenphysik
Es geht um die Entstehung von Materie, um "unglaubliche Eigenschaften der Materie"- und um die Vernichtung von Materie. Es werden mit Bildern einfache Quantenversuche beschrieben und die Versuchsergebnisse vorgetragen. Dozent: Hans Küßner

Zeitraum: Donnerstag, 11. November 2010, Uhrzeit: 20:30 bis 21:30 Uhr

Veranstaltungsort: VHS Nippes im Bezirksrathaus Nippes, Raum 1.21, Preis in Euro: 0,-
Adresse: 50733 Köln-Nippes, Neusser Straße 450

Viele Grüsse

T Tauri

"Wir spalteten das [U] und verschmolzen das [H], nur das [D] versteckt sich noch als DUNKLE MATERIE vor uns . . ."

cleopatra Offline

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16.08.2010 14:53
#6 RE: VHS-Veranstaltungen zu Kosmologie und Quantenphysik antworten

Hallo zusammen,

die Teleportationsexperimente von Zeilinger und sonstigen seltsamen Quanteneffekte sind auch in dem "Spektrum der Wissenschaft" Special 04/10 sehr gut erklärt. Demnach zeichnet sich ab, daß weder die Kopenhagener Deutung noch die Vielweltentheorie korrekt sind. Statt dessen wird der (nicht unendlich schnelle) Zusammenbruch der Superposition verschiedener Zustände beim Meßprozeß durch Dekohärenz erklärt.

Viele Grüße
cleopatra

T Tauri Offline

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17.08.2010 22:27
#7 RE: Zeilingers Donau-Experiment antworten

Hallo Cleo!

Da ich den Artikel im "Spektrum der Wissenschaft 04/2010" nicht selbst kenne, ist Dein knapper Bezug darauf leider etwas kryptisch geraten. Kannst Du das auf Deutsch für die Allgemeinheit decodieren?

Aber nicht so: "Warum überlichtschnell? Ehe die Teilchen nass werden können, sind sie schon drüben!"

Schöne Grüsse

T Tauri

"Wir spalteten das [U] und verschmolzen das [H], nur das [D] versteckt sich noch als DUNKLE MATERIE vor uns . . ."

cleopatra Offline

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Beiträge: 292

18.08.2010 14:33
#8 RE: Zeilingers Donau-Experiment antworten

Hi T Tauri,

auf Deutsch (im wesentlichen) schon, aber für die Allgemeinheit ? Weiß nicht ob ich das kann. Man sollte sich zum Verständnis wenigstens mit Quantenmechanik in populärwissenschaftlichen Büchern oder Zeitschriften beschäftigt haben. Das Spektrum-Special ist z.B. zu empfehlen.

Niels Bohr erfand die "Kopenhagener Deutung" des Meßprozesses. Demnach wird die Lösung der Schrödingergleichung für ein Quantensystem, die vor der Messung aus einer Superposition aller möglichen Eigenzustände des Systems besteht, durch den Beobachter und dessen Messung auf irgendeinen dieser Eigenzustände reduziert (wobei jeder Eigenzustand eine wohldefinierte Auftrittswahrscheinlichkeit hat). Der Zusammenbruch der Wellenfunktion, die anfangs noch die Superposition aller Eigenzustände enthält, geschieht nach der Kopenhagener Deutung instantan durch den Eingriff der Messung. Problem dieses Ansatzes: Der instantane Zusammenbruch der Wellenfunktion nur durch "Beobachtung" kann nicht beschrieben werden und ist letzten Endes eine unphysikalische ad-hoc-Annahme.

Hugh Everett III erfand die "Vielweltendeutung", nach der die Wellenfunktion nicht zusammenbricht, sondern sich die Umgebung des Quantensystems samt Beobachter durch den Meßprozeß in soviele parallele Welten aufspaltet wie Eigenzustände des Quantensystems vorhanden sind. Gegenargumente: z.B. Occam's Rasiermesser, nach dem in der Natur meist die einfache und wahrscheinliche Lösung realisiert ist und nicht die komplexe und unwahrscheinliche. Wohin mit den ganzen parallelen Welten ?

In beiden Deutungen ist Schrödingers Katze paradoxerweise gleichzeitig lebendig und tot.

Im Rahmen der Dekohärenztheorie läßt sich das Paradoxon auflösen, indem die Superposition nicht für Schrödingers Katze gilt, sondern nur für den Quantenzustand des radioaktiven Teilchens (zerfallen / nicht zerfallen). Die Ankopplung dieses Zustands an den Rest des Gedankenexperiments (--> Flugbahn des hochenergetischen Zerfallsproduktes --> Detektor --> Motor --> Hammer --> Giftbehälter --> Luft --> Katze) führt bereits im ersten Schritt (Wechselwirkung des hochenergetischen Zerfallsproduktes mit Luftmolekülen auf seiner Flugbahn) zur Dekohärenz und damit zur Umwandlung der Wellenfunktion, bei der die Lösung "nicht zerfallen" innerhalb der sehr kurzen Kohärenzzeit verschwindet.

Dies wird in dem erwähnten Special alles sehr schön sowohl an Gedankenexperimenten als auch an realisierten Experimenten (Doppelspalt, Mach-Zehnder-Interferometer usw.) erklärt.

Diese Experimente bestätigen anscheinend die Dekohärenz. Nicht erst das tatsächliche "Beobachten" zerstört die Superposition, sondern bereits die Möglichkeit einer Beobachtung ! Nachgewiesen wurde das an verschränkten Lichtteilchen (nennen wir sie a und b). Meßbare Interferenz am Doppelspalt oder am Interferometer tritt bei Lichtteilchen a nur auf, wenn die Messung des Impulses von Lichteilchen b durch die Versuchsanordnung prinzipiell ausgeschlossen wird ! D.h. es genügte zum Auftreten von Interferenz von a nicht, das Lichteilchen b nicht zu messen (!), sondern man mußte es auf eine Weise messen, bei der keine Aussage über den Impuls möglich war.

Viele Grüße
cleopatra

Julius Cäsar Offline

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18.08.2010 16:45
#9 RE: Zeilingers Donau-Experiment antworten

Hallo,
ich verstehe so ziemlich nix Macht aber auch nix. Der Hinweis auf Schrödingers Katze erinnert mich aber eine eine Diskussion, die wir vor -wieviel jahren? 15?- hatten.... Damals hatte es geregnet und die Vorstellung einer gleichzeitig toten wie lebenden Katze war recht abstrakt....
J.C.

Übrigens, für alle anderen, die auch nix verstehen, hier der Hinweis auf eine Veranstaltung, die vielleicht Licht ins Dunkel bringt:

03.11.10 VHS Köln-Lindenthal https://dienste1.stadt-koeln.de/vhs/inde...sinfo&kc=151787
Dr. Axel Tillemans
Beam mich über die Donau, Scotty! - Die bizarre Welt der Quantenmechanik

Den Veranstaltungskalender habe ich in den letzten Tagen noch mal ordentlich aufgepeppt, bis zum Jahresende sind dort nun über 70 Veranstaltungen gelistet. Ein Blick lohnt sich also....

cleopatra Offline

Mitglied VdS /
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Beiträge: 292

19.08.2010 15:04
#10 RE: Zeilingers Donau-Experiment antworten

Hallo J.C.,

abstrakt ist noch milde gesagt, ich würde die Vorstellung bizarr nennen. Und nach den neuesten Erkenntnissen anscheinend auch noch falsch.

Viele Grüße
cleopatra

T Tauri Offline

Mitglied VdS /
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19.08.2010 17:18
#11 RE: Zeilinger, Schrödinger und Cäsars Katze antworten

Hallo Cleo und Juli!

Jezt mal voll aus dem von "alter Physik" regierten Leben: Ich weiss nicht, wie sich "Cäsars Katze" rechnet, aber sie
emittiert irgendwelche Teilchen (Wer jetzt Wellen bevorzugt, muss es beweisen!), die mich zum Niesen anregen.
Wie lebendig sie noch war, stellte sich übrigens bei einer Begegnung mit einem Hund heraus . . .

Viele Grüsse

T Tauri

"Wir spalteten das [U] und verschmolzen das [H], nur das [D] versteckt sich noch als DUNKLE MATERIE vor uns . . ."

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