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Dieses Thema hat 16 Antworten
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 Astrocafé
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cleopatra Offline

Mitglied VdS /
Administrator


Beiträge: 292

06.10.2012 12:54
#16 RE: Dark Matter Versus Alternative Gravitation antworten

Lieber kereszturi, da gebe ich Dir recht ! Wir haben zwar die Hadronen (Neutron, Proton etc.) im Rahmen der starken Wechselwirkung einigermaßen verstanden und können ihre Unterstruktur aus Quarks auch in Beschleunigern sichtbar machen. Bei den Leptonen (Elektronen, Myonen etc.) sieht es dagegen lange nicht so gut aus: sie gelten immer noch als strukturlose "Punktteilchen" mit einer vakuumpolarisationsbedingten, nur virtuell bzw. flüchtig vorhandenen Umgebung aus ihren Antiteilchen. Das beweist m.E. daß man noch weit davon entfernt ist, sie verstanden zu haben, denn ein Punkt ist ein rein mathematisches Objekt, es ist physikalisch so wenig realisierbar wie der absolute Temperaturnullpunkt :-)
Viele Grüße
cleopatra

kereszturi Offline



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Beiträge: 4

07.10.2012 08:43
#17 RE: Dark Matter Versus Alternative Gravitation antworten

Danke Cleopatra! Darf ich noch eine "dunkle" Idee (als "Wort zum Sonntag" (:-)) hier zur Diskussion stellen? Was waere, wenn die dunkle Materie nichts anderes waere als die gerade "aktive" Gesamtmasse der W+,W-,Zo und Higgs-Bosonen??? Diese "momentane aktive Gesamtmasse" stelle ich mir natürlich im Sinne der Heisenbergschen Unschaerferelation vor - bei Berücksichtigung der "Reaktionszeiten" der mikrophysikalischen Prozessen mit Beteiligung der genannten "Teilchen". 10^53 kg geteilt mit dem Durchschnittswert von diesen (circa 10^-26 kg) ergibt etwa die Eddingtonsche Zahl 10^79. (Womit ich keine kalte Kaffee aufwaermen will - und schon gar nicht "Numerologie" betreiben -, aber eine "Korrelation" auch diesbezüglich ist mir gut vorstellbar...) ((Als Sternfreund und Arzt möchte ich noch hinzufügen: Wie schön, dass wir in diesem Universum DENKEN können...)) Mit freundlichsten Grüssen: E. Kereszturi

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