leider habe ich in Köln vor sechs Tagen die Polarlichter verpasst. Aber mein Fotofreund Folkert Christoffers aus Ostfriesland hat mir freundlicherweise Aufnahmen überlassen, die zeitgleich mit denen von Peter entstanden sind. Ein Vergleich der Fotos ist sehr reizvoll, da es sich um die gleichen Lichterscheinungen aus unterschiedlichen Blickperspektiven handelt. Der kleine Ort Middels liegt küstennah und entsprechend dunkel auf etwa 53° nördlicher Breite. Entsprechend hoch ist dort die visuelle und fotografische Farbintensität der Polarlichter. Aufnahmedaten: Middels (Nähe Aurich), Ostfriesland am 19. Jan. 2026, 22 bis 24 Uhr Canon EOS R5, Objektiv 16 mm; ISO 400, Blende f/ 2,8 bei Bel. 30 sec..
die Wetterlage im südlichen Holland war um Neujahr herum stürmisch. Zur Einrichtung der von uns gemieteten Wohnung zählte ein älteres Takahashi Zwillingsteleskop 18 x 80 mm (geschätzt aus den 60´er Jahren) mit freier Sicht über die Dünen hinweg aufs Meer. Die vorliegende Aufnahme wurde mit einem Handy in Okularprojektion erstellt. Das aufgewühlt Meer bei Windstärke 7 und die Erdkrümmung lassen sich gut erkennen. Zeitpunkt: 2. Januar 2026 um 7:50 Uhr Aufnahmemodus: Samsung Handy,, Automatikeinstellung in Okularprojektion eines Takahashi Doppelteleskops 18 x 80 mm.
verkaufe mein geliebtes, aber wenig genutztes Schmidt-Cassegrain Teleskop SC 235/2350 CPC 925 GoTo mit Zubehör für VB € 1800.- (aktueller Neupreis € 4100.-). Das Gerät zeigt kaum Gebrauchsspuren, ist im Top Zustand und sofort einsatzbereit. Zubehör: Okulare 40 mm u. 9 mm, Zenitprisma, Taukappe, Telrad Sucher, WiFi Adapter. Die Fotos können eingesehen werden unter eBay Kleinanzeigen, Anzeigen ID: 3190351657 .
angetreten mit dem Ziel, den komplett verfinsterten Mond dicht auf die Skyline von Köln zu projizieren, wurde ich zunächst enttäuscht. Von meinem Standort aus, einer Anhöhe zwischen Glessen und Büsdorf, liegt die Stadt präzise in ostsüdöstlicher Richtung. Erst gegen 20:35 Uhr ließen sich schemenhafte Rottöne zwischen den Dunstschwaden ausmachen, bereits ca. 5° oberhalb der Horizontlinie. Die Sichtbarkeit wurde dann stetig besser, aber leider auch der Abstand von Mond zum Horizont. Die präsentierten Fotos sind von 20:00, 20:40, 20:51 und von 20:59 Uhr. Benutzt habe ich meine Canon EOS RP und ein Canon Ultrasonic Objektiv mit 77 mm Öffnung und 1,4 Konverter (Brennweite 100 - 280 mm). Aufnahmedaten: ISO 800 und Blende f/4,5 bei 1/250 sec., 0,5 sec. 1,6 sec. und 3,2 sec..
Nordeifel Tourismus hat an dunklen Orten astronomische Beobachtungsplätze eingerichtet. Die Stellen liegen gut geschützt in ziemlicher Dunkelheit und sind mit praktischen Details bestückt. Der von Tom und mir angesteuerte Platz "Nachtnatur" bei Schmidt ist vom Parkplatz aus leicht erreichbar und liegt spektakulär und balkonartig oberhalb des Rurstausees. Die zehn Sternbeobachtungspunkte der Eifel befinden sich in Vogelsang IP, Hellenthal, Nettersheim, Dahlem, Nideggen (Schmidt), Blankenheim, Monschau, Bad Münstereifel, Mechernich und Heimbach. Eine Beschreibung von Beobachtungsplätzen und deren Anfahrt erfährt man unter "Nordeifel Tourismus" oder "Sternenblicke Eifel". Die Dämmerungsaufnahme mit bereits erkennbarem Orion läßt die Klarheit der Luft über dem See erahnen. Etwas störend waren die vielen Flugbewegungen am Himmel. Für die beiden Aufnahmen "Orionnebel" und "Jupiter mit Monden" habe ich meine Canon EOS RP und das Canon Ultrasonic (70 - 200 mm) Objektiv + Konverter 1,4 benutzt (kumulative Brennweite 280 mm). Einstellung: ISO 3200, Blende f/4 und Belichtung 3,2 Sek. bzw 2,5 Sek.. Beide Aufnahmen wurden mit einem SkyGuide System von iOptron nachgeführt. Es handelt sich jeweils um Einzelaufnahmen.
seit Stunden auf den Beinen, den Kometen knapp verpasst und alle Gäste längst zur Türe hinaus. 23:30 Uhr - bei gigantisch aufgeklartem Himmel mochte sich eine kleine Gruppe von gut gelaunten Aktiven einfach noch nicht trennen.
Hallo Karsten, vielen Dank, Mathias und ich waren mitnichten zusammen unterwegs, wir hätten uns aber vom Standort aus eigentlich über den Weg laufen müssen. Letztlich haben wir uns um Minuten am rechten Rheinufer verpasst. Vielleicht zählte ich aber auch zu den von Mathias erwähnten "Rabauken", wer weiß? Beste Grüße Dieter
Liebe Leute, entgegen der Wetterbericht Vorhersage taten sich gestern am frühen Abend im Westen Wolkenlücken auf, die eine Beobachtung des Kometen "Tsu.-ATLAS" wahrscheinlich machten. Schnelle Entscheidungen über den Standort waren nun gefragt - die Dunkelheit wählen oder einen schönen Hintergrund. Trotz der Lichtaufhellungen konnte ich dem rechten Rheinufer nicht widerstehen. Insgesamt kam unser Kandidat dann auch spät und etwas bläßlich daher, na ja. Anbei zwei ungestackte Aufnahmen von 20:25/20:26 Uhr. Canon RF und Canon Ultrasonic, 70 mm und 200 mm, ISO 1600, Blende f/3.2 bei 0,5 und 0,6 Sek. Belichtung.
eine günstige Konstellation von Planeten und abnehmendem Mond zeigte sich in den Morgenstunden vor der Dämmerung des 28. August über Köln-Sülz. Drei Frühaufsteher, Thomas Rother, Klaus Sopora und ich wollten sich das nicht entgehen lassen und verabredeten sich um 4:00 Uhr an der Sternwarte. Eine gute Projektion von erleuchteter Kuppel und anvisierten Objekten war so einfach nicht, obwohl Klaus die Dachrundung mit Öffnung für unseren jeweiligen Standort perfekt nach- steuerte. Saturn, weit ab im Westen, ließ sich allerdings beim besten Willen nicht mit unterbringen. Anbei also einige stimmungsvolle Aufnahmen aus den frühmorgendlichen Ruhestunden der Stadt mit überraschend guter Sicht. Der Planet Uranus befindet sich nicht vor dem "U" sondern etwas oberhalb von "us", bei Jupiter sind zwei Monde erkennbar. Equipment: Canon RP u. Canon EF 50 mm; ISO 1600 (3200), Blende f/2.8, Belichtung zwischen 0,125 u. 2 Sekunden.
Erholung war angesagt bei meinem letzten Trip an Niedersachsens Nordseeküste und natürlich ein Besuch der Europameisterschaften von Klootschießern und Boßlern. Entsprechend war mein Kamera Equipment zusammengesetzt (siehe Foto beim Abwurf der holländischen Meisterin). Also musste ich beim Fotografieren der Aurora borealis in der gleichen Nacht etwas improvisieren, hatte ich doch leider mein lichtstarkes Weitwinkelobjektiv zu Hause gelassen. Das Zeitfenster zur Beobachtung der Polarlichter war kurz, nur etwa 20 Minuten.
Beobachtungsort/ -datum: 11. Mai gegen 23:30 Uhr am Deich von Ostbense, gelegen zwischen Neuharlinger- und Bensersiel. Beim Blick Ri Norden lassen sich am Horizont die Lichter von Spiekeroog erkennen. Das Ostende von Langeoog liegt im Dunkeln. Die Kassiopeia ist nicht komplett abgebildet.
Aufnahme: Canon EOS RP, Canon EF 50 mm; Blende f/2, Bel. 2,5 Sek. bei ISO 2500
ich stelle euch heute ein Urlaubsfoto meiner Tochter Anne ein, die sich im Juli auf Wander- und Klettertour in den Dolomiten aufhielt. Ihr[[File:DreiZinnenAnne23.jpg|none|auto]] Foto entstand am 28. Juli um 0:13 Uhr an der Außenterrasse der Drei Zinnen Hütte, 2438 m (Refugio Locatelli/Innerkofler) und präsentiert den Blick nach Süden auf die Nordwände der Drei Zinnen. Von links nach rechts: Massiv des Paternkofels, Paternsattel, Kleine Zinne, Große Zinne, 2999 m (mit Wolkenfahne), Westliche Zinne mit Antares und Schere des Skorpions am rechten Rand und der untergehende Mond an der Kante des Monte Piano. Die Gegend um die Drei Zinnen, Paternkofel und Monte Piano war im ersten Weltkrieg zwischen Österreichern und Italienern heftig umkämpft. Der M. Piano dient heute als großes Freilichtmuseum und als Zeuge dieser Zeit. Kamera: Fucjifilm X-T3 Objektiv: Viltrox 13 mm Daten: 13 Sek. bei Blende f/ 1.4 und ISO 1000 Leider gab es kein Stativ im Rucksack und die Kamera musste, so gut es ging, mit einer Jacke fixiert werden.
das Hohe Venn, ein Hochmoor um die drei höchsten Gipfel Belgiens, ist in jeder Jahreszeit ein herausragendes Wandergebiet mit endlosen Ausblicken. Die von Thomas Rother und mir anvisierte Stelle zur Himmelsfotografie führt uns vom Parkplatz der Baracque Michel in nordöstliche Richtung eine knappe halbe Stunde ins Venn hinein. Ich bin mir nicht sicher, ob hier jemals Nachtwanderungen durchgeführt werden, aber die schmalen Stege auf denen wir uns bewegen, ca. 50 - 70 cm oberhalb des Moores, bedeuten wenig Platz und erforderten in der Dunkelheit im Stirnlampenlicht viel Konzentration. Auch das Drehen um die eigene Achse mit dem ganzen Gepäck und den Pommes im Bauch ist nicht ungefährlich. Natürlich kann man in diesem Moor nicht ertrinken, aber ein Fuß ist schnell verstaucht. Am Ende unserer Arbeiten dann, gegen 4 Uhr morgens, sind die Holzbohlen komplett vereist (meine Finger auch). Das Naturerlebnis "Hohes Venn in der Dunkelheit", mit seiner Geräuschlosigkeit, seiner Einsamkeit und seiner Weite ist überwältigend. Schließlich erreichen wir wieder den hell erleuchteten Parkplatzes der Baracque Michel und der Zauberbann ist gebrochen. Alle Fotos wurden mit meiner Canon EOS RP aufgenommen.
Bild 1: Samyang 14 mm, ISO 3200, f/ 2.8 u. 5 sec. Bild 2: Samyang 14 mm, ISO 3200, f/ 2.8 u. 15 sec. Bild 3: Canon 50 mm, ISO 3200, f/ 4.5 u. 1,6 sec.
als mir am 1.3. abends am Rheinufer die Batterie der Kamera in die Knie ging, erfuhr ich freundlicherweise Hilfe von Matthias Koll aus Leverkusen, der mir eines seiner Fotos mit horizontaler Fluchtung der Planeten überlasen hat: Canon, 70 mm. Einen Tag später, am 2.3., ereignete sich aber, wegen ihrer vertikalen Ausrichtung, die aus meiner Sicht perfekte Konstellation zum Rendezvous von Venus und Jupiter mit den Domtürmen. Der Himmel war außergewöhnlich klar, also begab ich mich erneut, diesmal mit geladenen Batterien, auf die Pirsch: Canon EOS RP, Canon ultrasonic 200 mm, ISO 800, Blende f 5 bei 2,5 sec.. Die Aufnahme ist praktisch nicht nachbearbeitet.