ich habe nun endlich meinen ersten Jupiter dieser Saison im Kasten. Jupiter pur, also ohne Mondereignisse oder dem GRF. Aufgenommen am späten Abend des 02.03.2026 mit meiner ASI 290mc und unserem CLT. Die Bedingungen waren so weit ganz okay, aber ich hoffe auf noch ein paar weitere und bessere Gelegenheiten in den kommenden Wochen.
nun mein letztes Objekt aus La Palma 2025. Hier handelst es sich um das Objekt IC 5068 im Sternbild Schwan. Viel gibt es nicht zu IC 5068 zu erzählen, außer das es ein galaktischer Nebel ist, sehr berühmte Nachbarn hat und 2.000 Lichtjahre entfernt ist.
Da das Objekt nicht unweit zu den viel bekannteren Nebeln, wie dem Pelikannebel oder auch dem Nordamerikanebel steht, wird dieser nicht so häufig gezeigt und das war auch meine Motivation für dieses Objekt. Die Motivation hat aber während der Bildbearbeitung sehr stark gelitten, da ich nie den Punkt erreicht habe, wo ich sagen konnte, jetzt passt es richtig. Mag auch daran liegen, dass die zweite und dritte Aufnahmenacht schon fast bei Vollmond gemacht wurde, obwohl in diesen Nächten nur noch der Askar NB 6nm zum Einsatz kam. Naja irgendwann muss man mal zum Ende kommen.
Aufnahmeort - La Palma zwischen Tinizara und Tijarafe SQM - zwischen 19,0 und 21,55 mag/arsec² je nach Mondphasen (49 % - 93 %) -- Seeing - 2 Gesamtbelichtungszeit - 6 h und 36 min. - 60 x 60 sec. ohne Filter -- 65 x 180 sec. Askar NB 6nm im LCG - Modus -- 47 x 180 sec. Askar NB 6nm im HCG - Modus Teleskop – TS 72`er APO f/6 auf iOptron CEM40 Kamera - Touptek 585CP G2 Bildbearbeitung – Pixinsight - BlurX - Astroart 9 + GraXpert AI + AffinityPhoto2
tolle Version der Plejaden und ja, so manche Objekte muss man halt ab und zu mal wieder neu aufnehmen, sei es wegen neuer Ausrüstung und/oder neuer Software. Oder einfach weil es mal wieder so sein muss. Übrigens deine Erklärung würde ich so unterschreiben.
danke dir und Kugelsternhaufen haben schon immer einen ganz besonderen Reiz auf mich ausgeübt, egal ob visuell oder astrofotografisch. Sind einfach tolle Objekte.
Übrigens hat ein aufmerksames Mitglied mich zu Recht darauf hingewiesen, dass die Umlaufzeit mit 200.000 Jahren ein wenig kurz ist. Es sind mindestens 100 Millionen Jahre.
so hier kommt mein nächstes Objekt aus La Palma. Da ich eh ein Fan von Kugelsternhaufen bin, konnte ich an M 22 nicht vorbeifotografieren. Jetzt sind Kugelsternhaufen nicht unbedingt für das eingesetzte Teleskop die beste Wahl, aber in Verbindung mit der Touptek 585CP G2 passt das schon.
M 22 ist mit einer Helligkeit von 5,5 mag der hellste Kugelsternhaufen aus dem Messier-Katalog. Von den ca. 150 Kugelsternhaufen, welche die Milchstraße ihr Eigen nennt, sind nur 2 (Omega Centauri und 47 Tucanae) noch heller, aber leider nur am Südsternhimmel zu beobachten. Für einen Umlauf um das Milchstraßenzentrum braucht M 22 gute 200.000 Jahre, der Durchmesser beträgt 100 Lichtjahre und die Entfernung wird mit ca. 10.000 Lichtjahre angegeben.
Aufnahmeort - La Palma zwischen Tinizara und Tijarafe SQM - zwischen 20,1 und 20,9 mag/arsec² je nach Mondphasen (49 % - 65 %) -- Seeing - 3-4 Gesamtbelichtungszeit - 3 h und 9 min. - 189 x 60 sec. ohne Filter Teleskop – TS 72`er APO f/6 auf iOptron CEM40 Kamera - Touptek 585CP G2 Bildbearbeitung – Pixinsight und BlurX - Astroart 9 + GraXpert AI + AffinityPhoto2
auch in diesem Jahr war ich wieder auf La Palma und konnte im September wieder ein paar Photonen sammeln, auch wenn es in diesmal etwas schwieriger war, da der Urlaub genau in die Vollmondphase fiel. Aber La Palma ohne Teleskope geht nicht, dann lieber mit verschiedenen Duonarrowbandfilter.
3 Objekte habe aufgenommen und das Erste, was ich hier zeigen möchte, ist der HII-Nebel Sh2-106. Eigentlich braucht das Objekt mehr Brennweite, aber das passende Teleskop habe ich wegen der Vollmondphasen zu Hause gelassen, aber so geht es auch.
Den Nebel findet man im Sternbild Schwan und ist 4300 Lichtjahre von der Erde entfernt. Im Zentrum des Nebels vermuten die Astronomen einen jungen Stern, mit 15 bis 30 Sonnenmassen, dessen Fusion erst vor 100.000 Jahren zündete. Der helle Stern unterhalb von dem Nebel ist ein Vordergrundstern, welcher nur 500 Lichtjahre entfernt. (Diese Infos stammen aus dem tollen Buch “ Bildatlas der Sternhaufen und Nebel)
Die größte Schwierigkeit bei der Bildbearbeitung bestand darin, die dünnen Nebelpartien im gesamten Hintergrund nicht zu präsent zu zeigen, aber ganz unter gehen sollten sie natürlich auch nicht. Ich denke, dass das so ganz gut passt.
Aufnahmeort - La Palma zwischen Tinizara und Tijarafe SQM - zwischen 20,1 und 21,35 mag/arsec² je nach Mondphasen (65 % - 94 %) -- Seeing - 1-2 Gesamtbelichtungszeit - 6 h und 18 min. - 40 x 90 sec. Ohne Filter; der gute Rest 180 sec. je Bild mit 12 nm bzw. 6 nm Filter Teleskop – TS 72`er APO f/6 auf iOptron CEM40 Kamera - Touptek 585CP G2 Bildbearbeitung – Pixinsight und BlurX - Astroart 9 + GraXpert AI + AffinityPhoto2
also wenn bei mir um kurz nach 4 Uhr in der Früh der Wecker klingelt, dann lacht mich erst einmal gar nichts an, weil ich kurz danach zur Frühschicht muss. In dieser frühen Morgenstunde und am Morgen davor bzw. danach, konnte ich den kleinen Tanz der beiden Planeten auf der Zufahrt zur Autobahn bewundern und dann, ja dann hatte ich auch ein Lächeln auf dem Gesicht.
Also meiner Meinung nach haben wir das beste Hobby der Welt . Oder ist hier einer anderer Meinung
Ende April habe ich trotz hoher Cirrus-Wolken den Weg in die Eifel genommen, um dort Licht von der Galaxie NGC 4565 zu sammeln. NGC 4565, auch als Nadelgalaxie bekannt, ist eine recht helle Spiralgalaxie, die zum Coma-Galaxienhaufen gehört und dort wohl einer eigenen Untergruppe zugehörig ist. Die Entfernung beträgt in etwa 45 - 60 Millionen Lichtjahre und der Durchmesser wird mit 100.000 Lichtjahren angegeben. Mit dem Hubble-Teleskop wurde auch die Anzahl der Kugelsternhaufen geschätzt und man kam auf einen Wert von etwas mehr als 200. So mit liegt die Anzahl der Kugelsternhaufen und die größer der Nadelgalaxie in etwa auf dem Niveau unserer eigenen Heimatgalaxie.
Aufnahmeort - Eifel nahe Blankenheim SQM - Eifel– im Mittel 21,35 mag/arsec² -- Seeing - 2 Gesamtbelichtungszeit - 4 h und 39 min. (180 sec. je Bild) Teleskop Eifel – 8 Zoll RC f/5,36 auf iOptron CEM40 Das Guiding erfolgte mit PHD2 Kamera - Lacerta DSpro 2600c Bildbearbeitung – Astroart 9 + GraXpert AI + AffinityPhoto2 + Pixinsight und BlurX
hier kommt nun mein zweites Objekt mit meiner Touptek 585CP G2. Da ich schon wie beim ersten Objekt (Messier 65) noch ein paar Einstellungen testen wollte, habe ich die Galaxie in der ersten Nacht wieder in der Eifel mit meinem 8 Zoll RC aufgenommen und eine Nacht später in Köln aus der Volkssternwarte Köln heraus mit unserem 140´er TEC. In der ersten Nacht lief so weit alles gut, nur der zunehmende Mond (38% beleuchtet) störte schon recht auffällig. Zu der Nacht aus der Volkssternwarte Köln braucht man nicht wirklich viel zu schreiben, das Seeing war zwar recht gut, aber der Rest halt typische Großstadtverhältnisse. Hier kam noch ein IDAS LPS-D1 Filter zum Einsatz. Am Ende sind knapp 6 1/2 Stunden zusammen gekommen. Das Zusammenführen der Bilder war wieder nicht ganz so einfach, aber am Ende hat es ganz gut geklappt.
Die Galaxie M 66 ist ein Teil vom bekannten Leo-Triplett und sie ist ca. 32 - 35 Millionen Lichtjahren entfernt. Der Durchmesser beträgt in etwa 100.000 Lichtjahre und sie ist somit ähnlich groß wie unsere Heimatgalaxie. Im Zentrum befindet sich ein Seyfert-2-Galaxienkern. M 66 ist mit einer Helligkeit von, 8,9 mag die hellste Galaxie vom Leo-Triplett.